„Es ist schön, zu Bett zu geh’n
Sich gewaltig auszustrecken
In die Kissen zu verstecken
Sich zu wälzen und zu dreh’n
Sich ein warmes Nest zu wühlen
Mit Genuss und mit Gestöhn
Und von Kopf bis Fuß zu fühlen:
Es ist schön, zu Bett zu geh’n –
Es ist schön, zu Bett zu geh’n“ Aus max und Millie, Grips Theater

Heute sind alle Gruppen auf dem Platz angekommen und freuen sich schon auf alle anderen. Die gute Nachricht: Niemand ist verloren gegangen. Die schlechte Nachricht: Die gibt es nicht.
Aber der Reihe nach: Die letzten Kilometer zum Platz – zu Fuß oder auf dem Rad – waren einerseits voller Wehmut, weil die schöne Gruppenzeit allein zu Ende geht. Andererseits voller Vorfreude auf die anderen Gruppen. Nach vielen „Hallo“-Rufen und Umarmungen ging es erst einmal daran, alles von der Anreise zu putzen, ordentlich zurück ins Materiallager zu bringen und den Zeltplatz zu erkunden.
Anschließend haben die Kinder Bettkasten gebaut, Planen verlegt, Stroh verteilt und es sich mollig gemütlich gemacht. Die Schlafsäcke wurden verteilt, Kisten und Koffer in die Zelte getragen und die Zelte eingerichtet.
Das klingt jetzt alles so einfach, aber die Entscheidung, wie viel Stroh unter einem liegen muss, damit es auch wirklich kuschelig und warm ist, ist nicht immer so einfach. Außer bei Heiner. Wer wissen will, warum, muss ihn selbst fragen: Sein neuer Spitzname ist übrigens: Hatschi!
Aber letzten Endes haben alle ein flauschiges Plätzchen abbekommen, und die nächsten Wochen werden zeigen, wo es noch zwickt und ob man die schnarchende oder die kuschligere Person lieber an seiner Seite haben möchte.











Weiter geht’s:
Währenddessen hatte die Technik zusammen mit dem Küchenteam schon die erste Mahlzeit vorbereitet, und alle freuten sich auf das erste gemeinsame Lied und ein kräftiges „Guten Hunger!“. Eine Person freute sich dabei aber mal ganz besonders und genoss kurz die Dusche für sich gaaaanz allein: „Verdammt, das Wasser ist kalt. Egal, hauptsache, der Dreck kommt runter und die Fliegen verfolgen einen nicht mehr.“
Während wir das für euch niederschrieben, war die Sonne schon untergegangen. Die Kinder waren geduscht, lagen satt und zufrieden in ihren Zelten und kuschelten sich mit einer guten Geschichte aneinander. Das Käutzchen, das uns immer besucht, rief zur Guten Nacht, und die Augen fielen zu. Die Gruppenleitungen starteten in ihre erste gemeinsame Teamsitzung, gingen die kommenden Tage durch, besprachen wichtige Dinge und „erzahlten sich wieder viele gute Geschichten – bis morgens der Nachtvogel schreit“. (F.J.Degenhardt)
Gute Nacht und bis morgen. Hatschi & Freundschaft!











2 Kommentare
Hallo liebe Falken!
Schön habt Ihr’s da!
Ein kleiner Witz zur Aufmunterung:
Kommen eine Maus und ein Elefant an eine Brücke. Sagt die Maus: „Die sieht aber sehr baufällig aus. Ich gehe vor und wenn sie hält kommst du nach.“
Freundschaft!
❤️