Gestern Nacht spannt sich ein sternenklarer Himmel über uns – unzählige funkelnde Lichter, als hätte jemand Diamanten über das Firmament gestreut. Immer wieder zog eine Sternschnuppe ihre leuchtende Spur, und hier und da flüsterten wir uns Wünsche zu. Doch so klar der Himmel war, so kühl war auch die Nacht. Doch das machte nichts: Eingekuschelt in Schlafsäcke, wärmte uns das Stroh von unten, und als Gruppe rückten wir eng zusammen – so wurde es doch noch gemütlich warm.
Die Trolle nutzten die Gelegenheit natürlich wieder schamlos aus und trieben ihren Unfug. Besonders beliebt: herumliegende Socken. Am nächsten Morgen waren zwar alle Socken da – aber nicht unbedingt im richtigen Zelt. Das sorgte für so manche verwirrte Miene und Suchaktion.
Ein Tag voller Bewegung und Genuss
Nach dem Frühstück ging es sportlich weiter: Yoga, Parcours, Badminton, Volleyball, Wandern, Aerobic im Stil der 80er – und natürlich Frisbee. Jeder konnte wählen, was ihm am meisten Freude bereitete. Die Stimmung war lebendig, und überall war etwas los.
Mittags gab es ein leckeres Resteessen: cremiger Mozzarella, Hühnerfrikassee und veganes Frikassee – einfach nur köstlich!
Die Rote Kuh eröffnet
Dann war es endlich soweit: Die Rote Kuh öffnete ihre Pforten und verwöhnte uns mit selbstgemachten Shakes in verschiedenen Geschmacksrichtungen, garniert mit Streuseln und Sahne. Die Taschengeldkasse stand bereit, um Falkis – unsere eigene Falken-Währung – abzuheben.
In der Mittagspause genossen wir die Shakes, spielten, plauderten oder vertieften uns in Bücher. Manche luden auch einfach ihre Energie auf und gönnten sich ein kleines Nickerchen.
Kreativität am Nachmittag
Am Nachmittag starteten die ersten Kultur-Neigungsgruppen. In verschiedenen Workshops arbeiten alle an einem Beitrag für unser Kulturfest. Was genau entsteht, bleibt noch eine Überraschung – in zwei Wochen wird präsentiert, was entwickelt und erarbeitet wurde. Seid gespannt!
Abend gab es dann ein großes Lagerfeuer mit tollen Spielen und Singen.
Aus dem Falken ABC
LAGER-BANK
Die Lager-Bank ist eine zentrale Einrichtung im Zeltlager. Hier deponieren Teilnehmer*innen und Gruppenleitungen ihr Taschengeld.
Die Lager-Bank ist dabei mehr als nur eine Aufbewahrungsstelle. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Taschengeld zu entwickeln. Gemeinsam kann überlegt werden, wie viel Geld für Süßigkeiten, Getränke, Rote Kuh und Stadtspiel ausgegeben werden kann und wie viel vielleicht für einen späteren Zeitpunkt zurückgelegt werden sollte. Die Kinder lernen so ganz praktisch, ihr Geld einzuteilen, Ausgaben im Blick zu behalten und eigene Entscheidungen zu treffen.
Die Lager-Bank wird außerdem genutzt, um mit Kindern über Fragen wie „Was brauche ich wirklich?“, „Was möchte ich mir leisten?“ oder „Wie lange reicht mein Geld?“ ins Gespräch zu kommen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den Kindern vorzuschreiben, wofür sie ihr Geld ausgeben sollen. Vielmehr sollen sie dabei unterstützt werden, eigene Erfahrungen zu sammeln und aus diesen zu lernen.
Für jüngere Kinder kann die Lager-Bank eine besondere Unterstützung sein, während ältere Teilnehmer*innen zunehmend selbstständig mit ihrem Geld umgehen können. So wird die Lager-Bank zu einem kleinen, aber wichtigen Bestandteil der Selbstorganisation und des gemeinsamen Lagerlebens.














Du kannst der/die Erste sein